AKTIONSZELT 2020

Im Rahmen der interkulturellen Wochen Leipzig 2020 laden die Deutsch-Spanische Freundschaft e.V. und MEPa e.V. Leipzig zu Begegnung, Information und interkulturellen Darbietungen in das interkulturelle Aktionszelt am 25.09.2020, ein. In den Vorjahren wurde das Interkulturelles Aktionszelt vom Netzwerk Integration – Migrant/-innen in Leipzig e. V. und dem Migrant/-innenbeirat der Stadt Leipzig in Kooperation mit anderen Vereinen organisiert. Daran nahmen rund 34 Migrantenorganisationen und interkulturelle Organisationen aus Leipzig teil, welche ihre Arbeit mit Informationstafeln, Orientierungshilfen, Beratungsangeboten, Projektaufstellern und Flyern vorstellten und gleichzeitig vielfältige interaktive Angebote, wie Spiele und Tänze präsentierten.

Ziel des Aktionzeltes 2020 ist es, das gemeinsame Engagement von Migrantinnen, Migranten und Geflüchteten sowie ihren Organisationen und interkulturellen Vereinen für eine offene, freie und solidarische Gesellschaft in Leipzig sichtbar zu machen. Als neue Aufgabe innerhalb des Netzwerkes „Vielfalt ohne Grenzen“ etabliert dem Deutsch spanische Freundschaft e.V. durch das Aktionszelt eine Plattform für die vielen in Leipzig aktiven Vereine, um dieses Engagement erfahrbar werden zu lassen. Dazu soll es für Besucherinnen und Besucher möglich werden, die Aktivitäten von Migrantenorganisationen und interkulturellen Vereinen in Leipzig kennenzulernen und mit ihnen direkt ins Gespräch zu kommen.

Eine diverse Gesellschaft formuliert die Notwendigkeit, kreative und partizipative Plattformen zu schaffen, um Integration als einen aktiven Gestaltungsprozess zu verstehen, der durch das Zusammenwirken aller hier lebenden Personen stets neu ausgehandelt werden muss. Vor diesem Hintergrund möchte das Interkulturelle Aktionszelt im Rahmen der nächstjährigen Interkulturellen Wochen Leipzig Räume schaffen für Akteure, die in den Bereichen Kunst und Kultur, Bildung, Flüchtlingsarbeit und Sport tätig sind um über Aktivitäten und Projekte zu berichten und im Austausch zu kommen.

Interaktive Aktionen und Angebote seitens der teilnehmenden Organisationen werden angeboten:

* Darstellung der Aktivitäten und Projekte der Migrantenorganisationen und interkulturellen Vereine durch Plakate, Flyer und vor allem durch das Angebot persönlicher Gespräche
* Musik-, Tanz- und Sportdarbietungen durch interkulturelle Gruppen aus Leipzig (zum Beispiel Kindertanzgruppen)
* Performances
* Interaktive Angebote, zum Beispiel Mitmach-Tänze, -Spiele usw.
* Vorstellung spezieller Angebote zu Beratung von Geflüchtete und Migranten eventuell
* Darstellung des entwicklungspolitischen Engagements von interkultureller Gruppen

Das Zusammenkommen handelt davon, wie das Miteinander in diesen Bereichen und darüber hinaus gestaltet wird und welche weiteren Themen und Ideen die Beteiligten mit einbringen wollen. Das Programm wird Raum, um miteinander ins Gespräch zu kommen, zu spielen und kreativ zu werden, sich zu informieren und zu vernetzen, bieten.

Soziointerkulturelle-Jamsession (SOKUJAM-Talks)
Zu den SOKUJA-Talk werden lokale Musiker*innen, ein VJ Mapping Künstler, eine Sandmalerin und ein DJ eingeladen. Weiterhin werden Akteure aus der Zivilgesellschaft wie: NGOs, MSOs, Initiativen, Vertreter *innen von Kulturbetrieben, Verwaltung und Politik teilnehmen. In einem ersten Teil sollen die Themen  durch einen multimedial und künstlerisch interagierenden Prozess aufgegriffen werden. Diesen gestalten die geladenen Künstler*innen durch das Zusammenspiel verschiedener audiovisueller Elemente. In einer Talkrunde wird den Show-Gästen die Möglichkeit gegeben, über die gesetzten Themen in den Austausch zu kommen und auf Publikumsfragen einzugehen.

Damit möchten wir introspektive Prozesse anstoßen, welche den Abbau von Vorurteilen und ein tolerantes Miteinander aller Leipziger*innen vorantreibt. Besonders in schwierigen Zeiten, wie wir sie derzeit erleben, dürfen jene Prozesse, die den Zusammenhalt stärken, nicht fehlen.

– Thema 1 – 25.09.2020 – 19:00 -20:30 Uhr: Nachhaltiges
Kultur-/Eventmanagement. Wie gehen Großveranstalter, Museen oder Zoos und insbesondere diejenige, die eine große Öffentlichkeit erreichen, mit diesem Thema um?