LINE-UP VoG 2020

Musikalisch abrunden werden das Festival Künstler wie:

Falakumbe, 11.07.

Vom höchsten Berg der Anden, dem tiefen Amazonas-Dschungel und den lautesten Städten Lateinamerikas kommt der explosive Klang von Falakumbe. Cumbia-Reggae-Chicha-Punk gemischt in einem tropischen Auflauf aus verzerrten Gitarren, Güiro und Liedern, der die Bühne und das Publikum zu einem großen Pachanga verschmilzt.

Falakumbes schweißtreibende und energiegeladene Shows haben die Band mit Künstlern wie Gogol Bordelo und Chico Trujillo verglichen. Die Bandmitglieder wanderten aus Peru und Chile nach Europa aus. Für sie ist Falakumbe ein befreiter Ort für politischen Widerstand durch Musik und Tanz.

Mit enormer Szenenpräsenz und echter rebellischer Freude gelingt es Falakumbe, sein Publikum zu begeistern und schwingende, euphorische und unvergessliche Shows zu kreieren.

Folitamá, 11.07.

Die Folitamá – Gruppe – drei Musiker aus Guinea – wurden von den Musikern und Komponisten Lancei Dioubate und seinen Bruder Fassa Dioubate sowie Djeli Kouyathe gegründet, die als wahren Botschaftern der guineischen Musik weltweit gelten und eine Tradition der mündlichen Überlieferung pflegen, die für die Kunst und Kultur seines Volkes repräsentativ ist.

Zambo Prieto, 11.07.

„Zambo Prieto“ ist viel mehr als eine Musikgruppe. Sie sind eine Bruderschaft, deren Musik afrikanischen Wurzeln entspringt. Sie definieren ihr Genre als „Urban Latin Beat“. Es ist eine Fusion aus „Son Jarocho“ (traditionelle Musik aus Veracruz, MX), Rumba, Reggae, Cumbia, Son Cubano (traditionelle kubanische Musik), Salsa und Samba. Die Idee für das Projekt entstand im Jahr 2010 auf Reisen durch Mexiko, inspiriert durch Strände, Berge, Wüsten und vor allem Regionen, in denen die
Traditionelle Musik Mexikos entstand und heute noch eine große Rolle spielt.

KUF, 10.07.

Was KUF völlig einzigartig macht, ist dass sie ihre Musik um Vocals herum aufbauen, aber weit und breit kein Sänger zu sehen ist. Alle Stimmelemente basieren auf selbst aufgenommenen Samples, die Keyboarder Tom Schneider in Echtzeit wie ein Instrument spielt und virtuos verbiegt, als wäre es die selbstverständlichste Sache der Welt. Man könnte fast meinen, es wäre das erste Mal, dass das volle Potential eines Samplers auf der Bühne von Hand voll ausgeschöpft wird. Ohne maschinelle Synchronisation rücken Bassist Valentin Link und Drummer Hendrik Havekost die körperlosen Stimmen in eine hyperintegrierte Einheit aus rauem Soul, äußerst eingängigen Songs ohne eigentliche Texte und improvisierten Ausbrüchen. All dies kommt in der ungehobelten Ästhetik von MPC-basiertem Cut- Up Techno daher.

The Shy Knees, 10.07.

The Shy Knees sind ein elektro/akustisches Trio, bestehend aus Florian Rosier (Synths, Sequencer), Sagi Sachs (Drums) und Maxime Faget (E-Gitarre). Sie haben sich 2018 in Leipzig gegründet und bringen seitdem die Knie der Stadt mit heißen Beats zum wackeln. Ihre zu 99,9% instrumentale Musik zieht sich durch alle möglichen Groove-orientierten Genres. Electro Beats aus der Drummachine und Synth Sequenzen mischen sich mit westafrikanischen Rhythmen auf dem Schlagzeug und zuppeligen Gitarrenriffs á la Santana. Aus diesen Zutaten kochen sie eine würzige, musikalisches Suppe die sie selbst gerne als Acid-Phunk, Psy Boogie oder Trip-Pop bezeichnen.

Makie Roots, 10.07.

Ist ein internationales Hybrid Reggae Band Projekt um den Sänger, Songwriter & Producer Maki aus Leipzig. Seit 2017 aktiv, hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, an die Roots des Reggae und Dub aus den 70gern anzuknüpfen, um von dort aus neue, unabhängige Wege zu beschreiten. Nicht nur Live an den Instrumenten, sondern auch im eignen Studio wird hier ganz genau Hand an die Regler gelegt, die über Sound-Ästhetik bestimmen! Neben den meist sweeten, geradezu androgyn anmutenden Vocals und durch Stileinflüsse verschiedenster Genres wie Funk, Latin, Ethno, Ambient, Psychedelic Rock, Jazz und Electronica durchbricht der Sound immer wieder die Klischees klassischen vintage Reggaes, und führt ihn dennoch immer auf ihre Wurzeln einer spirituellen und aufklärenden Rebel-Music zurück. Erfrischend, Echt, Eigen und absolut Tanzbar!

Klänge der Hoffnung, 10.07.

Ein weiteres Konzert der Serie „Klänge der Hoffnung“ der Stiftung Friedliche Revolution!. Orient und Okzident begegnen sich mal temperamentvoll, mal behutsam. Und die Sprache der Musik baut, spielend Brücken zwischen unterschiedlichen Religionen, Kulturen und Musikstilen. Ein Konzert, das einlädt, sich zu begegnen, aufeinander zuzugehen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zum Drittes mal, geleitet von Choreografin Evelyn Iwanow, bereichern Schülerinnen der Oberstufe des Fachbereiches Tanz der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ den Abend durch bewegte Impulse. Das Projekt „Klänge der Hoffnung“ der Stiftung Friedliche Revolution baut seit 2016 musikalische Brücken in Leipzig.

Am 12.07. liegt der Fokus auf verschiedene Initiative, Musik und Tanz Kollektive Leipzigs. Es werden Musikalischen Beiträge von den Jeweiligen Kollektiven zusammen mit den Präsentationen der Workshops und Projekte am Abschlusstag geben.

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: