Ausstellung „Lasst uns den patriarchalischen Pakt brechen!“

„Lasst uns den patriarchalischen Pakt brechen!“

Ausstellungsort: Pöge-Haus, Hedwigstraße 20, 04315 Leipzig

16. Juni. 18-22 Uhr (Vernissage mit Live-Painting & DJ Kollektiv L1CK)
17. Juni: 14-19 Uhr
18. Juni: 14-19 Uhr

„Man sollte den Wald sehen und den Baum vergessen“

Es ist schwierig, den Aggressor zu benennen und die Aggressionen zu individualisieren. Und es ist kein Geheimnis, dass es emotional schwierig ist, den Täter zu entlarven, vor allem, wenn es sich um jemanden handelt, den wir als Verbündeten im Kampf betrachten. Wir wollen darauf hinweisen, wie oft emanzipatorische Projekte, deren Mitglieder:innen sich selbst als Feministinnen bezeichnen, in der Reproduktion patriarchaler Verhältnisse gefangen sind, die unsichtbar gemacht oder zum Schweigen gebracht werden, um die gemeinsame und notwendige Utopie nicht zu gefährden.

„Lasst uns den patriarchalischen Pakt brechen!“ ist ein Aufruf gegen Schweigen und Isolation. Das war unsere Inspiration für die Gestaltung unseres Wandbildes.

Das Wandbild wird am 16., 17. und 18. Juni im Pöge-Haus ausgestellt.

Das Wandgemälde wird am 16. Juni im Rahmen einer Vernissage auf eine tragbare und lebendige Wand gemalt. Dies wird musikalisch von DJ-Kollektivs L1CK mit DJ T-Data, DJ Valeska und DJ Sui begleitet.

Am 17. und 18. Juni wird das Wandbild im Pöge-Haus ausgestellt und von Grafiken und Texten der feministischen Kollektive Abya Yala Libre Leizpig und Rrrlámpaga begleitet, um den Besuchern Kontext und Informationen zu bieten.

Die Künstlerinnen:

Tatiana Pinzón, geboren in Bogotá, Kolumbien, lebte zumeist in Quito, Ecuador. Sie ist Multimedia-Designerin und ihr Werk zeichnet sich durch die Verwendung leuchtender Farben und humorvoller Figuren aus. Seit 2017 lebt sie in Leipzig und engagiert sich in verschiedenen Initiativen mit den Schwerpunkten Feminismus, Dissidenz und Migration. Außerdem ist sie seit 2020 Mitbegründerin der Publikation Rrrlámpaga, einer selbstverwalteten Publikation, die die Erfahrungen von Migrant*innen aus Abya Yala reflektiert.

https://www.instagram.com/tatifinch/

Bárbara Niño (alias Badania), kolumbianische Illustratorin und Grafikdesignerin, die in der Wandmalerei ein Werkzeug für kreativen Ausdruck und persönliche Katharsis gefunden hat. Badania ordnet sich keinem definierten Stil zu, da sie der Meinung ist, dass eine Festlegung den Raum für Experimente verengen würde. Ein Großteil ihrer Inspiration stammt jedoch aus der Ästhetik von Comics und Kinderbüchern. Die Verwendung leuchtender und gesättigter Farbpaletten ist eine ihrer Konstanten. Bárbara ist Teil des Kollektivs Abya Yala Libre Leipzig.

https://www.instagram.com/visual_badania/

DJ T-Data. Es ist sicher, dass nur wenige DJs mit der Energie mithalten können, die ein Set von T-Data mit sich bringt. Die seit 2013 in Leipzig lebende DJ und Plattenladenbesitzerin hat sich gegen den restriktiven Techno-Purismus durchgesetzt und schießt mit rasantem Tempo. Ihre abenteuerlichen und genreübergreifenden Erkundungen von Hyperbass, Jungle und Phonk-induziertem Breakcore haben ihr gefeierte Auftritte bei renommierten Institutionen wie about blank, IFZ, HÖR Berlin und The Lot Radio beschert.


DJ Valeska. Die Sets und Mixe der Leipziger Künstlerin und DJ Valeska sind geprägt von der Begeisterung für sich ständig verändernde rhythmische Strukturen, ungehörte Klänge, kraftvolle Stabs und Kicks und unruhige Stimmungen. Auf der Bühne wechseln die Sets von Valeska schnell von sanften Umarmungen zu schweren Hits. Ihre musikalischen Ausflüge unternahm sie auf Tapes für das lokale Label Prepaid Records. Seit kurzem ist sie auch für das Booking bei Pracht e.V. Leipzig zuständig. Außerdem ist sie Teil des DJ-Kollektivs L1CK, das modernen Strömungen der Clubmusik nachspürt und neue Bewegungen für Ohren und Füße entdeckt.

Sie blüht auf in der sich ständig verändernden Sphäre, die sich aus einer Vielfalt von Sounds und Menschen ergibt, die entweder zufällig oder mit Absicht vorbeikommen. Sorgfältig skizziert sie die sich ausdehnenden Möglichkeiten eines solchen Zusammentreffens zu einer klanglichen Reise. Man weiß nie, welchen Weg sie einschlagen wird, aber eines ist sicher:

Sie wird sich um Ihr Hörerlebnis kümmern. Schwere, aber einfühlsame Rhythmen – experimentelle Melodien mit einer Prise kitschiger Niedlichkeit und ihre Sammlung von Fieldrecordings.

DJ Sui. Sui blüht in der sich ständig verändernden Sphäre auf, die sich aus einer Vielfalt von Klängen und Menschen ergibt, die entweder zufällig oder mit Absicht hinzukommen. Sorgfältig skizziert sie die sich ausdehnenden Möglichkeiten eines solchen Zusammentreffens zu einer klanglichen Reise. Man weiß nie, welchen Weg sie einschlagen wird, aber eines ist sicher:

Sie wird sich um Ihr Hörerlebnis kümmern.
Schwere, aber einfühlsame Rhythmen – experimentelle Melodien mit einer Prise kitschiger Niedlichkeit und ihre Sammlung von gesammelten Fieldrecordings.

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